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Aktiver Klimaschutz heißt Getränke in Mehrweg kaufen!
Aktion "MEHRWEG IST KLIMASCHUTZ" in einem breiten Bündnis der mehrwegorientierten Getränkeindustrie, von Handel, Umwelt- und Verbrauerorganisationen gestartet.
Die neue Kampagne „MEHRWEG IST KLIMASCHUTZ“ soll dem
Verbraucher eine Hilfestellung für ökologisch verantwortungsbewusste
Kaufentscheidungen geben. So müsse zuallererst deutlich gemacht werden,
was heute Mehrweg ist – nach dem klaren Motto: Mehrweg = Kasten =
Getränkemarkt. Hierzu sei das Mehrwegzeichen ein eindeutiges
Erkennungsmerkmal.
Jeder weiß, dass mit Mehrwegflaschen das Abfallaufkommen minimiert wird.
Aber was hat das für Vorteile:
Weniger Abfall durch Mehrweg
Eine Mehrwegflasche aus PET wird bis zu 25mal und eine Mehrwegflasche aus Glas bis zu 50mal wieder befüllt, bevor sie ins Recycling geht - eine Einwegflasche nur ein einziges Mal. Dadurch ersetzt eine 0,5 Liter Mehrwegflasche aus PET knapp 1.500 Getränkedosen und ein Kasten mit 20 Mehrwegflaschen aus Glas 1.000 Einwegflaschen.
Ressourcenschonung durch Mehrweg
Mehrwegflaschen werden 50mal mehr verwendet als Einwegverpackungen. Die Einsparungen von Rohstoffen gegenüber Einwegverpackungen sind erheblich.
Energieeinsparung durch Mehrweg
Die benötigte Energie für die Herstellung einer Mehrwegflasche ist durch die mehrfache Benutzung der gleichen Flasche im Vergleich zu Einwegverpackungen sehr gering. Bei der Reinigung und dem Rücknahmetransport der schweren Mehrweg- Leergutflaschen wird pro Flasche mehr Energie verbraucht als bei dem Transport der leeren Einwegverpackungen zur Entsorgung. Durch die Herstellung von neuen Einweggebinden ist der Energieverbrauch trotzdem deutlich höher als bei Mehrwegflaschen.
Kürzere Wege durch Mehrweg
Die Umweltauswirkungen beim Transport von Leergut werden häufig als ein Argument gegen Mehrwegverpackungen angeführt. Dabei machen die Umweltbelastungen, wie z.B. die Erderwärmung durch den Treibhauseffekt aus Transport vorgängen bei Getränkeverpackungen, nur etwa ein Viertel des gesamten Energieverbrauchs aus. Außerdem müssen auch Einwegverpackungen transportiert werden, entweder als Verpackungs- oder als Restmüll.
Verlust von inländischer Wertschöpfung durch Einweg
Einwegsysteme haben einen geringeren Investitions- bzw. Arbeitskräftebedarf als Mehrwegsysteme. Deshalb wäre ein Wechsel von Mehrweg zu Einweg mit einem Verlust an inländischer Wertschöpfung sowie einem Rückgang an Beschäftigten verbunden.
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